/ April 7, 2019/ Zero Waste

Wer ein Garten-Anfänger ist, wie wir, der stand sicherlich schon mal im Baumarkt oder Fachhandel vor einer riesigen Auswahl an Erde. Dort gibt es torffreie Erde, Erde mit Torf und für viele verschiedene Zwecke. Warum gibt es eigentlich verschiedene Sorten, sind die nicht alle gleich? Und worauf muss man beim Kauf achten? Das versuche ich euch hier mal kurz zusammen zu fassen, denn Erde ist nicht gleich Erde!

Die verschiedenen Sorten:

Es gibt Humus, Gartenerde, Pflanzenerde, Friedhofserde, Anzuchterde und Komposterde. Ihnen allen werden unterschiedliche Eigenschaften unterstellt, was vor allem an ihrer Zusammensetzung liegt. Als Garten-Anfänger reicht es völlig aus, wenn ihr ganz normale Gartenerde kauft. Ich verwende sie sowohl in meinem Beet, als auch zum Vorziehen der Pflanzen auf der Fensterbank und in meinen selbstgebauten Kisten-Beeten.

Worauf beim Kauf achten?

Egal, für welche Art ihr euch entscheidet, kauft immer und in jedem Fall torffreie Erde. Wieso? Torf stammt aus Mooren, diese Moore sind über Jahrhunderte gewachsen und ein besonderer, sensibler Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Sie speichern Wasser und wirken so ausgleichend auf den Wasserhaushalt in unserer Natur. Außer Wasser speichern sie gigantische Mengen CO2. In Zeiten des Klimawandels ist das ein entscheidender Faktor, denn sie speichern circa doppelt so viel C02, wie alle Wälder der Erde.

Damit wir diese torfhaltige Erde in unseren Garten kippen können, müssen die Moore zunächst entwässert werden, dadurch gelangt Sauerstoff in den Torf und ein Mineralisierungsprozess beginnt. Durch diesen Prozess gelangt das gespeicherte Kohlenstoffdioxid (CO2) in die Atmosphäre. Damit wir nicht noch mehr zum Klimawandel beitragen, ist es also entscheidend, dass wir Erde kaufen, die ohne den Abbau von Mooren auskommt!

Wieso wir nicht nur bei der Erde eine umweltfreundliche Alternative wählen sollten, sondern schon beim Kauf der Saat darauf achten müssen, wo sie herkommt und vor allem, wer sie verkauft, lest ihr hier!

Weitere ausführlichere Informationen über Torf findet ihr hier (dieser Artikel war u.a. auch Quelle für diesen Blogbeitrag).

Share this Post

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*