Ab in den Hofladen

/ November 29, 2018/ #Meetyourlandwirt

Einkaufen in Hofläden: Nachhaltig und Fair

Wer kennt es nicht? Man möchte im Supermarkt eine Gurke kaufen, diese ist jedoch in lästiges Plastik eingeschweißt. Loses Obst und Gemüse soll in Plastiktüten abgewogen werden und auch in der Backwaren Abteilung kann man Brot nur in Plastiktüten einpacken.
Nachhaltig einzukaufen ist manchmal gar nicht so leicht.

Ich bin mehr und mehr dazu übergegangen, dass ich einige Produkte direkt vom Landwirt selbst, aus sogenannten Hofläden beziehe. Dazu gehören saisonales Gemüse und Obst, Säfte, Marmeladen und Eier. Mir gefällt besonders der regionale Aspekt und, dass man direkt vor Ort sehen kann, wo die Produkte herkommen. Dieser Bezug ist meiner Meinung nach oftmals mehr Wert, als ein Biogütesiegel.

Außerdem hat diese Art einzukaufen noch etwas sehr urtümliches an sich, denn sie beruht auf einer gegenseitigen Vertrauensbasis.
Man kauft ein, rechnet den Gesamtpreis selbstständig aus und legt das Geld dann in eine bereitgestellte Kasse. Ein weiterer Angenehmer Faktor ist: Man kann ganz in Ruhe stöbern und keiner guckt einen komisch an, wenn man mit seiner Obst- oder Gemüsekiste durch den Laden schlendert.

Außerdem finde ich es ungemein wichtig, dass Landwirte für ihre Arbeit gebührende Anerkennung erhalten und für ihre Arbeit angemessen entlohnt werden. Ähnlich wie bei der Milchtankstelle kann der Landwirt, durch Hofläden, seine eigenen Preise generieren. Und das Schöne ist, der Erwerb geht direkt an ihn selbst, also den Erzeuger zurück.

Natürlich kann man nicht alles an an Lebensmitteln in den Hofläden kaufen. Auch wohnt nicht jeder in unmittelbarer Nähe eines Bauernhofes. Allerdings finde ich es wichtig, dass auf solche Alternativen aufmerksam gemacht wird. Es muss nicht immer der teure Bioladen sein.
Regionaler und frischer, als in Hofläden geht es kaum. Wer kann, sollte es auf jeden Fall mal ausprobieren. Auch, um die Nähe und den Bezug zu den Landwirten und Produkten ein Stückweit wiederzuerlangen.

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